Audiokompressionsformat mp3
mp3 steht eigentlich für MPEG-1 AudioLayer3 (Moving Picture Experts Group) und wurde schon 1987 am Frauenhofer-Institut für Integrierte Schaltungen entwickelt, 1992 wurde MP3 ein Teil des MPEG-1 Formats. MP3 ist ein Dateiformat zur verlustbehafteten Audiokompression.
Bei der Komprimierung werden mittels des MP3-Codecs einige Geräuschinformationen, welche das menschliche Ohr nicht wahrnehmen kann, einfach ausgelassen. Das Ohr kann nur Töne zwischen 20Hz und 2000 Herz hören, daher werden Geräusche die nicht in diesem Frequenzbereich liegen weggelassen, außerdem werden leise Töne, die man nicht hören kann, welche aber bei einer herkömmlichen Audiodatei abgespeichert werden von dem MP3-Verfahren herausgefiltert.
So kommt es zu stande, dass MP3s im Vergleich zu Wave-Dateien nur einen kleinen Speicherplatz beanspruchen. Der letztendlich benötigte Speicherplatz hängt von der Bitrate ab, sie gibt an wie viel Bits pro Sekunde gespeichert werden. Mit der Bitrate kann also die Größe und die Qualität der entstehenden Datei beeinflusst werden. Man sollte sich daher vor der Komprimierung Gedanken machen, für welche Zwecke man die Datei einsetzen möchte, bei einfachen PC-Lautsprechern beispielsweise reicht eine niedrigere Bitrate im Vergleich zu einer HiFi-Anlage.
Des Weiteren kann die Musikart ein weiteres Kriterium darstellen, um eine hohe Qualität bei möglichst niedriger Speicherausnutzung zu erzielen. Bei Musikstücken mit geringen Lautstärkeschwankungen reicht häufig eine Bitrate um die 96 KBits/s, um eine annehmbare Musikqualität zu erzielen. Bei einem klassischen Konzert mit vielen Instrumenten andererseits, ist eine Bitrate ab 192 KBits/s zu empfehlen.
Im Allgemeinen liegt die Bitrate für eine MP3-Datei in CD-Qualität zwischen 128 KBits/s und 320 KBits/s.
Auf den Webseiten mp3 Fakten bieten wir Ihnen wissenswertes rund um das Audiokompressionsformat mp3